Rückblick auf die Westfalen-Winter-Bike-Trophy

Ein Bericht von Ralf Baranowski
Für mich wurden es in diesem Winter "nur" 8 CTF´s, 7 mal WWBT ( Tour 2, und 4-9 ) plus Coesfeld.

Der Start sollte in Gütersloh beginnen. Also am Samstag vor Capelle. Durch eine Erkältung kam es von meiner Seite leider nicht dazu, es war das erste Mal das ich in Capelle passen musste. Gütersloh am Tag zuvor genauso. Wer mich kennt, es hat megamäßig an mir genagt.

Dann stand Werne auf dem Programm. Eine der schmerzvollsten Erfahrungen die ich jemals gemacht habe. Die Tour führte über Schnee, und irgendwo war Eis drunter, Ich bremste mit dem Kinn, dem Gesicht, dann dem Helm. Schmerzen, auf einem Level sehr weit oben. Übelkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen über Tage, hinzu kamen Prellungen an Knie, Hand, Arm, alles links, extrem unlustig wenn man Linkshänder ist.

Tour 3, war Aplerbeck, ich musste passen, durch den Sturz.

Tour 4 war Waltrop, diese war für mich nach einem 200er Brevet ( fragt nicht wie ich ihn überlebt habe ). Für mich war es dort nur die kurze Tour. Zusammen mit Heike gefahren. Eigentlich einfach aber die Kanalwege waren dieses Jahr durch Regen sehr schwer zu fahren.

ctf_wittenTour 5 wurde dann in Witten absolviert. Um es kurz zu machen: Die Strecke ist zum Teil neu, und eindeutig zum positiven, viele tolle Ausblicke, und auch viel Kultur, Denkmal, Muttental, Burgruine, Kemnader See, eigentlich alles drin. Absolut 1a. Aber so toll die Strecke auch war, wenn man nach etwa 26 km und ca 400 hm an K1 ankommt, und es dort keine (!!!!!) Getränke gab ist das unter aller Kanone. Ich brauchte es zwar nicht, aber es gab auch Leute die dort kurz vorm Platzen waren.

ctf_soestTour 6: Soest, eine der schönsten Touren. Zwar viele Höhenmeter, aber fast nur Wälder, wenig Verkehr, absolut traumhaft zu fahren. Die Verpflegung war sehr gut, kein Vergleich zur Vorwoche.

 

 

 

ctf_neuenradeTour 7: Neuenrade: Auch hier gab es Änderungen, die grosse Schleife war fast komplett neu. Von den Touren die ich gefahren bin gerade auf dieser Schleife war der Anspruch am grössten. Die neue Streckenführung schickte einen durch tiefe Matschwege rauf und runter. Aber dennoch war auch diese Änderung als gelungen zu bezeichnen.

 

 

ctf_dortmundTour 8: Die Premiere von Kurbel Dortmund, oder auch bis auf einige Änderungen die BZ CTF der Vorjahre. Verpflegungstechnisch deutlich besser, als in den Vorjahren, die Strecke selbst ist als verhältnismäßig leicht einzustufen. Das letzte Wochenende. Für mich ging es los mit Coesfeld. Eine 67er Runde vom allerfeinsten. Aus meiner Sicht die best durchdachteste CTF im Winter. Man bietet hier 3 Streckenlängen an, und die Strecken werden je nach Länge immer anspruchsvoller. Die Teilungen kommen immer kurz vor dem Ziel. Anfangs flach, ab der mittleren Runde traumhafte Trails, zum Schluss hin jagt ein Höhenmeter den nächsten und das alles auf schwierigen Untergrund. Es macht dennoch unendlich viel Spass. Wahrscheinlich die einzige richtige CTF im Winter. Sie wäre dennoch bei der WWBT fehl am Platze. Zu viele Starter, wie bei der WWBT, würde auf den Trails wahrscheinlich ein Chaos ausbrechen.

ctf_iserlohnTour 9: Iserlohn, die leichteste aller Touren, zu schätzungsweise 85% auch rennradtauglich, wenig bis gar keine anspruchsvolle Passagen. Einzig die ca. 500 hm auf 63 km kann man als "anspruchsvoll" bezeichnen, ansonsten ist es aber der fliessende Übergang in die RTF Saison.

Meine persönliche Rangliste: Auf Platz 1. Coesfeld, und Neuenrade, auf Platz 3. Soest.

Zum "Ich-möchte-es-mal-testen" eignen sich Capelle, Kurbel Dortmund, Waltrop, Iserlohn. Bei den anderen 5 WWBT Touren ist der Anspruch etwas höher, aber durch die Bank sind alle Touren familientauglich wenn man nicht auf Slicks fährt.

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