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Wir über uns
Der Radsportfreunde Bochum e.V. ist ein Verein, der das (Renn)Radfahren bereits seit 1986 als Breitensport betreibt. Die Freude am Radfahren steht für die Mitglieder an erster Stelle. [...]

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Sommertraining
Zum Sommertraining treffen wir uns ab dem 1. April Dienstags (gemäßigtes Tempo) und Donnerstags (flottes Tempo) jeweils um 18.15 Uhr zu einer ca. 2-stündigen Ausfahrt an der roten Telefonzelle in Witten-Heven[...]

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Mitglied werden
Gäste herzlich willkommen! Erfahrt mehr darüber, warum es sich lohnt gemeinsam mit uns in einer Gruppe zu fahren und welche Vorteile es hat Mitglied beim RSF Bochum zu werden.[...]

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Tour de Eifel RSF Bochum & Freunde

Wie die Ruhris zu Bergziegen wurden und ein Guide, den seine Freunde Kerosin nennen.

20190622_164008Neun Fahrer incl. einer Fahrerin machten sich über Fronleichnam 2019 auf in die Vulkaneifel in den vom Fernsehwasser bekannten Ort Gerolstein. Dort schlugen sie in dem charmanten Hotel Landhaus Tannenfels für vier Tage ihr Fahrerlager auf.

Für jeden Tag waren jeweils zwei Touren in den Versionen L für langsam und S für schnell (logisch!) von 100 bis 150 km mit 1.400 bis 2.700 hm in jeweils alle vier Himmelsrichtungen geplant. Also nach „oben“ Voreifel/Bad Münstereifel, nach „unten links“ Schneifel/Bitburg, nach „rechts“ Hocheifel/Mayen, nach „unten rechts“ Vulkaneifel/Wittlich.

Hierzu hatte Robert ein umfangreiches Roadbook erstellt, in dem die Sehenswürdigkeiten der Touren und die Tracks verzeichnet waren. Mit der Routine eines Natives waren die Routen geschickt über Nebenstraßen und gut asphaltierte Wirtschaftswege fernab der Zivilisation und des übermotorisierten Individualverkehrs geplant. So stellte sich über weite Strecken das Gefühl eines autofreien Langsonntages ein. Einzig um Adenau an der Nordschleife des Nürburgrings zeigte sich ein erhöhtes Verkehrsaufkommen, was dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring geschuldet war.

Das Feld teilte sich schnell entsprechend der Leistungsklassen auf, so dass jeder in seinem Tempo fahren konnte. Sehr schön war, dass es immer wieder gemeinsame Treffpunkte und gemeinsame Mittagspausen gab.

Robert führte voller Begeisterung die Freunde aus dem Ruhrgebiet durch seine Heimat. Mit Freunden organisierte er Pausenstationen, die Wasser, Bananen, Laugengebäck und Gewürzgurken feilboten. Bei der Gewürzgurke soll es sich um das Zaubermittel der Eifler Radsportler handeln, mit dem die Energiespeicher schnell aufgefüllt werden. Eine ähnliche Wirkung erzeugte übrigens der Kuchen vom Vortag, mittels dessen sich einige Fahrer am ersten Tag im Cafe „Am Salzmarkt“ in Bad Münstereifel die Power für das Wochenende anfutterten.DSC05922

Während der gemeine Radsportler aus Bochum und Umgebung sich meist an der Hängen der Elfringhauser Schweiz, des nördlichen Sauerlandes, des Bergischen Land und auf der Kemnader Straße erprobt oder für eine ausgewiesene Bergetappe ruft: „Komm, wir fahren zum Sender!“ oder für eine flotte Abfahrt gerne von der Hohensyburg der Ruhr entgegen rollt, boten sich hier kurze steile Anstiege, die in 30 Minuten mit zügiger Schrittgeschwindigkeit über 100 hm erklimmen ließen. Ein Königreich für ein größeres Ritzel! Anschließend entlang der Bergrücken bei klarer Sicht grandiose Ausblicke in alle Himmelsrichtungen genossen. Auf jeden Anstieg folgte eine rasante langgezogene Abfahrt über steile Serpentinen. Asphalt aus der Anflugperspektive, man schien ihn praktisch zu küssen. Bisweilen verschwammen die Grenzen zwischen Anstieg und Abfahrt. Es ist die Anekdote überliefert, dass Lorenz sich auf einer Abfahrt wähnte, entsprechend die dicksten Gänge trat und sich schweißüberströmt wunderte, dass er keine 25 km/h erreichte. Es ging ja bergauf…

20190622_162148Das Hotel Landhaus Tannenfels bietet mit Hochflorauslegeware, Messingbeschlägen, Verblendungen in Eiche rustikal eine Zeitreise in die 1980er Jahre. Eine Urkunde attestiert Eifler Gastlichkeit 1992. Drei Generationen kümmern sich liebevoll um die Gäste. Die Zimmer mit Bad waren sauber. Zum Frühstück gab es Brötchen, ein Ei, Wurst, Käse und Kaffee. Das Abendbrot stand pünktlich um 18.30 Uhr mit täglich wechselnder Beilage auf dem Tisch. Auf die Wünsche der nicht vorab gemeldeten Vegetarier ging der Wirt unkompliziert ein. Schnell waren gebackener Camembert, Rührei oder Reibekuchen herbeigezaubert. Sonderwünsche nach einer stabilen Versorgung mit Eifler Landbier wurden zuverlässig erfüllt. Alternativ bot die Getränkekarte Warsteiner vom Fass oder Bitburger aus der Flasche. Für die Fahrräder stand eine abschließbare Garage zur Verfügung. Insgesamt also ein idealer Ausgangsort für ein gelungenes Radsportwochenende.

Zum tollen Wetter, der guten Stimmung, der perfekten Organisation (hier ein großes Dank an Martin Schepers und Robert) kam hinzu, dass sich kein Unfall und auch keine Panne ereigneten. Auch die Kontakte zu den Einheimischen waren erfreulich. So wurden die Radsportfreunde bei einem Besuch des Vereinsjubiläums 100 Jahre SV-Gerolstein überschwänglich mit Freibier, Freipizza und Freibockwurst im Brötchen bewirtet.

Während die Pedalleure nachts ihren gerechten Erholungsschlaf genossen, war Robert noch weit über Mitternacht damit beschäftigt, die Routen entsprechend den Rückmeldungen für den nächsten Tag zu optimieren. Sein Zimmernachbar Detlev lauschte dann noch höflich interessiert, verabschiedete sich jedoch zügig und unbemerkt ins Reich der Träume.

Für die Tour nach Bitburg am letzten Tag schloss sich ein Freund von Robert der Gruppe an. Er rief Robert bei dessen Spitznamen, und der war Kerosin. Jetzt wurde klar, warum Robert nie eine Schweißperle auf der Stirn hatte, mit einem Grinsen im Gesicht die zweistelligen Anstiege nahm und dabei ohne Steigerung der Atemfrequenz über den Eifler an sich und das listige Bergvolk dozierte.20190622_175628

In den vier Tagen absolvierte die Truppe über 5.500 hm und über 450 km. Wer den Hals nicht voll bekam, fuhr am Sonntag via Bad Münstereifel und Cafe „Am Salzmarkt“ mit dem Fahrrad zurück nach Bochum. Die anderen setzten sich in ihre Autos oder den völlig überfüllten Eifelexpress mit einer defekten Tür im Fahrradabteil.

Perspektive: Am Montag den 19.08.19 findet letztmalig in diesem Jahr der Rad- und Lauftreff am Nürburgring statt. Hier können sich Fahrradfahrer und Läufer auf der Nordschleife & Sprint-Strecke in der Zeit 19.30 - 21.30 Uhr austoben. Robert hat sich angeboten, die Radsportfreunde hierzu zu begleiten.

Ein Bericht von Christoph Lotz

Weitere Bilder in der Galerie

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Bericht RTF Övert platte Land 2019

P1120121Alle Fahrradfreunde und die Radsportfreunde Bochum fanden mit 20°C und Sonne zu unserer Frühjahrs RTF am vergangenen Sonntag, dem 7. April, wieder perfekte Radsportbedingungen vor. 566 Radfahrer, davon 337 Trimmfahrer und 229 Wertungskartenfahrer, starteten ab 8 Uhr am Schulzentrum Gerthe, um sich auf die Strecken zwischen 29 und 119km zu machen. Das sind zwar etwa 300 weniger Teilnehmer als im vergangenen Jahr (wo seid ihr??), aber es ist dennoch eine sehr erfreuliche Starterzahl. So gab es verschiedene Parallelveranstaltungen, wie die CTF in Flaersheim. Die teilnehmerstärksten Vereine waren wieder die RSG Herne mit sagenhaften 36 Fahrern vor Ruhr-Süd Witten mit 16 Teilnehmern und der ERG Essen mit 13 Teilnehmern. Gut angekommen sind unsere nochmals überarbeiteten Strecken, an dem mit 50 Kilometern recht langem Streckenabschnitt zwischen K1 und K2 werden wir arbeiten. Vielen Dank für euer Feedback und eure Teilnahme! 

Auch einen riesigen Dank an alle Helfer und Kuchenspender, die diese Veranstaltung überhaupt erst möglich gemacht haben.

Eure Rückmeldungen zur RTF könnt ihr uns im Forum schreiben (keine Registrierung notwendig) oder auf Facebook.

Eine Auswahl an Fotos findet ihr in der Fotogalerie. Fotos der RTF dürfen für die private und redaktionelle Nutzung heruntergeladen werden. Fotoanfragen bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Etappenfahrt Toskana 2018

gruppenfoto


In der Woche vom 09.09.2018 - 16.09.2018 machten sich 15 Radsportfreunde und 4 Gäste mit dem Rad auf die Reise durch die Emilia-Romagna und die Toskana. Von Bologna aus radelten wir zunächst über den Apennin zum Mittelmeer. Dort angekommen ging es über Florenz zur Adria, wo ein Ruhetag eingelegt wurde. Gut gestärkt ging es wieder zurück nach Bologna, von wo dann die Heimreise erfolgte.

etappenübersicht-2018

Für alle Etappen waren jeweils zwei unterschiedlich schwere Strecken geplant, so dass die Etappen von allen Teilnehmern bewältigt werden konnten. Gepäck und Proviant wurde im Begleitwagen mitgeführt, der von den Teilnehmern abwechselnd gefahren wurde. Übernachtet haben wir mit Halbpension in Guiglia, wo wir ein ganzes Hotel belegten, in Isola Santa, einem einsamen Borghi im Apennin, in Lucca, einer der schönsten Städte der Toskana, in Vicchio an einem See, und in Cesenatico an der Adria, wo wir einen Ruhetag einlegten. Danach ging es wieder nach Bologna, wo wir abends in einem Jazzclub das Vereinsessen zur Etappenfahrt hatten.

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Frietjes in America

Frietjes in America

Frietjes in America! So war der Titel der von der "Brevet-Selbsthilfegruppe Ruhr" für den 25.11.2017 geplanten Fahrt, an der auch 7 Radsportfreunde teilgenommen haben. Haiko und Felix, zwei leidenschaftliche Langstreckenfahrer, haben diese sehr schöne Veranstaltung angeregt, die zu einer Reihe weiterer von ihnen geplanten Touren gehört.

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Pyrenäentour 2017

Pyrenäentour 2017

Vom 02.09. - 10.09. fuhr eine Gruppe mit 11 Fahrern, darunter 6 Radsportfreunde, durch die Pyrenäen, von Biarritz nach Barcelona. Am Donnerstag Abend waren bereits 2 Teilnehmer mit allen Rädern im Begleitwagen, einem blauen Ford Tansit, vorausgefahren, die restlichen 9 Fahrer stiegen frühmorgens am Samstag 02.09. in den Thalys nach Brüssel.

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Flèche Allemagne 2017

Flèche Allemagne 2017

Vier Radsportfreunde haben sich am Samstag an der Wasserburg Kemnade getroffen, um den diesjährigen Fleche Allemange anzugehen. Das Ziel ist wie immer die Wartburg in Eisenach.In diesem Jahr fand der von der ARA ausgerichtete Brevet ungewöhnich früh im Jahr statt, was wir in der Nacht noch zu spühren bekommen sollten.

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Etappenfahrt Pyrenäen 2016

Etappenfahrt Pyrenäen 2016

Vom 10. - 17. September fuhren die Radsportfreunde mit 18 Leuten über die Pyrenäen, von Ost nach West. Von Carcassonne ging es auf 7 Etappen, flacher oder steiler ohne Ruhetag über gut 700 km quer durch die Pyrenäen bis an den Atlantik. Nachfolgend ein kleiner Bericht:

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