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Wir über uns
Der Radsportfreunde Bochum e.V. ist ein Verein, der das (Renn)Radfahren bereits seit 1986 als Breitensport betreibt. Die Freude am Radfahren steht für die Mitglieder an erster Stelle. [...]

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Sommertraining
Zum Sommertraining treffen wir uns ab dem 1. April Dienstags (gemäßigtes Tempo) und Donnerstags (flottes Tempo) jeweils um 18.15 Uhr zu einer ca. 2-stündigen Ausfahrt an der roten Telefonzelle in Witten-Heven[...]

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Mitglied werden
Gäste herzlich willkommen! Erfahrt mehr darüber, warum es sich lohnt gemeinsam mit uns in einer Gruppe zu fahren und welche Vorteile es hat Mitglied beim RSF Bochum zu werden.[...]

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Bericht von unserer Pyrenäentour 2019

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In der ersten Septemberwoche waren einige Radsportfreunde mit dem von unserem Kassenwart gegründeten Reiseveranstalter SPEICHENGOLD in den Pyrenäen. Von einem Standorthotel 7 km südlich von Lourdes gab es täglich Touren zu den berühmten Pässe der Pyrenäen, viele Klassiker und auch einige Geheimtipps waren dabei. Insgesamt 7 der 10 vorbereiteten Touren wurden in der Woche unter die Räder genommen.

Nach der Ankunft im Standorthotel südlich von Lourdes gab es bei schönstem Wetter zum Einfahren eine kleine Runde durch die Vorpyrenäen. Über eine ehemalige Bahntrasse und kleinen einsamen Straßen ging es mit weitgehend moderaten Steigungen über den Col de la Croix Blanche und den Bois de Mouret bis auf 800 m Meereshöhe. Vorbei an Flüssen und durch kleine schmucke Dörfer hatte man unterwegs immer wieder tolle Ausblicke, nach Norden ins weite Flachland und nach Süden auf die hohen Berge der Pyrenäen. Diese standen in den nächsten Tage auf dem Programm, und die Vorfreude war groß. Abends gab es dann erstmals im Hotel das sehr leckere 4-Gänge Menü, welches uns nun an allen Abenden erwartete.

318Leider hielt sich das Wetter am nächsten Tag nicht und es war bewölkt und deutlich kühler, aber trocken. Entsprechend gekleidet ging es nach dem Frühstück um 9:30 Uhr los. Zuerst fuhren wir auf einsamer waldreicher Straße über den wenig bekannten Col de Spandelles auf 1380 m Höhe. Ein echter Geheimtipp, den die Tour de France bisher noch nicht entdeckt hat, daher war die Straße wohl auch teils etwas holprig. Ab etwa 1000 m Meereshöhe setzte Nebel ein und es war vorbei mit den schönen Aussichten. Nach der Abfahrt ins Tal legte sich der Nebel erst mal und nach Ferrieres ging es über die Nordauffahrt auf den Col du Soulor. Dank des wieder zunehmenden Nebels gab es aber auch hier nur wenig Landschaft, aber eine ganze Menge wenig scheue Tiere auf und neben der Straße zu sehen. Nach ordentlicher Stärkung an der Passhöhe ging es auf bestem Asphalt 1000 hm bergab und wir erreichten zeitig zum Abendessen das Hotel.

1334Montag stand nun mit dem Col du Tourmalet der Klassiker auf dem Programm. Durch das Tal der Gave de Pau ging es nach Luz-St.-Sauveur, wo der Anstieg begann. Am Hang sah man Wolken, doch wir hofften, dass sich dies wie vorhergesagt legten bis wir oben waren. Dem war leider nicht so. Am Ortsausgang überholte uns eine Gruppe von etwa 50 dänische Radsportlern, von denen wir auf den nächsten 18 km bis zur Passhöhe etliche wieder trafen. Nach ca. 10 km bogen wir auf den Voie Laurent Fignon ab. Die alte bis 2011 gefahrene Strecke, ist heute für Autos gesperrt. Hier wurde es dann einsam. Auf der Passhöhe kamen wir im Nebel an und es war nur noch 5 Grad, damit hatten wir nicht gerechnet. Die Bar an der Passhöhe war voll, draußen Nebel - drinnen Dänen, waren die Alternativen. Nach Stärkung und längerem Aufwärmen machten wir uns auf die 18 km Abfahrt, dabei wurde es zunehmend wärmer. Wir erreichten Sainte-Marie de Campan, kehrten in das legendäre Bistro an der Ecke ein, und fuhren dann weiter ins schöne Städtchen Bagnères-de-Bigorre. Nach kurzer Stadtrundfahrt ging es auf Nebenwegen über zwei Hügel, die im Profil neben den 1400 hm des Tourmalet lächerlich klein wirkten. Aber mit bis zu 400 hm und Steigungen bis an die 20 % hatten sie es aber nochmal richtig in sich. Nach langer Abfahrt kamen wir recht geschafft im Hotel an.

Am Dienstag waren die Beine morgens noch schwer und wir fuhren mit dem Begleitwagen in die schöne Stadt Pau zum Einzelzeitfahren der Vuelta. Dies war aber nicht vergleichbar mit der Stimmung bei der Tour de France 2017 in Düsseldorf. Es war sonnig und warm, so ging es früh zurück und wir setzten uns noch aufs Rad, um auf einer kleinen stark gekürzten Tour in den Abend hinein zu fahren.

190Am Mittwoch hatten wir uns dann bei schönstem Wetter den Col d‘Aubisque vorgenommen. Vorher standen aber noch zwei Pässe an, die wunderschöne Auffahrt auf den wenig bekannten Col des Bordères sowie der Col du Soulor, diesmal von der Ostseite. Am Solour war es deutlich voller als noch vor ein paar Tagen, viele Rennradfahrer nutzten das schöne Wetter. Nun folgte die spektakuläre Auffahrt auf den Aubisque über die in die Felsen gehauene Straße, quasi eingeklemmt zwischen Himmel und Erde am Rande des Cirque du Litor. Dieses Stück Straße gehört zu den unübertrefflichen landschaftlichen Erlebnissen, die man auf dem Rennrad in den Pyrenäen haben kann, und macht den Aubisque zu einem Pass, den man einmal überquert haben sollte. Nach dem Felsen ging es weiter durch die Hochgebirgslandschaft, wo wir uns die Straße mit Schafen, Ziegen, Pferden und Eseln teilten, bis zur Passhöhe. Nach ausgiebiger Pause ging es dann knapp 20 km bergab und 50 km weitgehend flach zurück. Wir passierten u.a. das Pilgerzentrum in Lourdes, eine sehr eigene Welt, aber auch einige schöne Ortschaften.

Donnerstags regnete es morgens noch beim Frühstück, die Wettervorhersage versprach aber für die nächsten Stunden Besserung. Wir verabredeten uns für die relativ kurze Tour zum Hautacam und starteten um 11:30 Uhr. Die landschaftlich sehr schöne Auffahrt mit 1000 hm bis zur Skistation ist wegen der stark wechselnden Steigungen bei Radfahrern berüchtigt, man findet kaum einen Rhythmus. Zwischendurch hat man viele schöne Ausblicke auf das Tal der Gave und 150 m unterhalb der Skistation entdeckten wir ein kleines Restaurant, auf das wir bei der Abfahrt einkehrten. Nach einem deftigen Menü aus heimischer Küche ging es zum Hotel, wo wir relativ früh eintrafen.

323Mit der Route de Lacs hatten wir uns für den letzten Tag noch eine der schönsten Rennradstrecken überhaupt vorgenommen. Mit dem Wagen ging es erst mal nach Arreau. Hier rollten wir uns relativ flach, mit einem kleinen Hügel, im Aure-Tal ein bevor nach St.-Lary-Soulan der Aufstieg begann. Nach 9 km mit flacher Steigung bogen wir von der Hauptstraße ab und es folgte eine traumhaft schöne Strecke durch steile Schluchten, vorbei an Wasserfällen und kleinen Seen, über enge und weite Serpentinen und der wunderschönen Hochgebirgslandschaft bis zu den Seen auf fast 2200 m Meereshöhe. Nur wenige Wanderer und Ausflügler trafen wir an, sowie eine britische Radsportgruppe an den Seen. Oben schimmerten die vier großen und einige kleinere Seen in unterschiedlichen Farben, von Tiefgrün bis Stahlblau. Nach ausgiebigen Pausen an den Seen konnten wir dann die herrliche Landschaft nochmal auf der Abfahrt genießen. Im Hotel gab es dann zum letzten Mal das leckere 4-Gänge Menü. Bei Rotwein wurden die Erlebnisse der letzten Tage ausgetauscht, am nächsten Tag nach dem Frühstück stand ja schon die Rückreise an .

Insgesamt 520 km und 11.500 Höhenmeter wurden auf den 7 Touren zurückgelegt. Und alle waren sich einig: Wir kommen wieder!

 

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Bericht vom Brevet Paris-Brest-Paris

Kurz PBP findet nur alle 4 Jahre statt / Die Mutter der Langstreckenfahrten - Gesamtlänge 1230 KM
Dies war früher vor 100 Jahren ein Profirennen genau wie Wien-Berlin. Paris-Brest-Paris soll heutzutage kein Rennen sein, sondern ein Brevet (Prüfung). Die 1230 KM müssen in max. 90 Stunden inkl. Pausen und Schlafzeiten zurückgelegt werden.  Wer teilnehmen will, muss im Jahr vor der Veranstaltung eine bescheinigte Radfahrt von mindestens 300 KM fahren um eine Startplatz zu beantragen.

In diesem Jahr 2019 musste vorher ab Januar bis Juli 200 Km +300km + 400km + 600km bescheinigt gefahren sein, um sich dort anzumelden!! ( Eine Brevetserie)

Trotz dieser Hürde meldeten sich ca. 6600 Teilnehmer aus 60 Ländern an ...England, Italien, China, Japan, Indien, Griechenland , Russland, USA.... um die Olympiade der Langstreckenfahrten aber ohne einen Sieger/in zu bestreiten. Von den 6600 Teilnehmern kamen 4638 in der Zeit an, 28% schafften es nicht. Die gesamte Strecke war nur 30 km flach. Der Rest war ähnlich wie in der Elfringhauser Schweiz, nur wellig. Insgesamt waren über 11 000 Höhenmeter zu bewältigen.

Eine IRRE Erfahrung, da so viele verschiedene Nationen und all deren Langstreckenverrückten dort hin kamen. Diese Fahrt geht eigentlich nie ohne Schmerzen und noch mehr Respekt sollte man für die 90 Stunden Fahrern / innen  haben, da diese noch länger auf dem Rad sitzen.

!! Bei Radtourenfahrten / RTF,s hört die Streckenlänge meist bei 200 - 220 km auf und nennt sich dann schon Radmarathon. Bei den Randoneuren / Brevetfarten fängt die kürzeste Strecke bei 200 Km  da fängt der Spaß erst an... Ende offen

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Mein Paris-Brest-Paris..

image003Jeder erlebt es anders , hier meine schönsten 3 Nächte und 2 Tage  Radfahrt
Mein Start war am Sonntag um 20.30Uhr. Also erst mal rein in den Abend und in die Nacht. Nachdem mir die Guppe zu langsam fuhr rollte ich erst mal an einigen Fahrern dran vorbei, in der Hoffnung eine Gruppe zum fahren zu animieren. Am Horizont konnnte man hunderte roter Rückleuchten Richtung Brest bis zum Horizont sehen. Grupetto fahren ging nur bedingt, da an den Bergen dann bei den Mitfahrern gesprintet wurde aber bergab  nicht gekurbelt wurde. Es ging ständig hügelig bergauf und bergab, was mir zum Glück nicht soo bewust war, aber die 11000 Höhenmeter mussten ja irgendwo herkommen. Also fuhr ich mein eigenes Tempo oft alleine

KM 217  1.Kontrollen Villanes  la Juhel um 5.00 Uhr morgens dort füllte ich meine Flaschen auf und weiter ging es.
KM 306  2.Kontrolle in Fougeres  um 9.00 Uhr. Dort frühstückte ich kurz.
KM 360  3.Kontrolle  in Tinteniac um 11.50 Uhr. Dort aß ich ein Mittagessen nur Riegel macht kein Spaß. Es gab Suppe Reis und Gemüse.
Unterwegs traf ich einige Kollegen vom Wuppertaler Brevet, mit einem konnte ich ca. 50 km fahren.
Km 445 4.Kontrolle  Loudeac um 16.55 Uhr  Hier aß ich ein zweites Mitagessen - endlich Nudeln
Nach der Abfahrt machte ich kurz eine halbeStunde Powernapping am Straßenrand. So langsam reduzierte sich mein Tempo etwas weil ich immer noch kompletten Gegenwind hatte.
KM 521  5.Kontrolle Carhaix Plougier um 23.17 Uhr,  ich aß mein dritte Mittagessen. 

Hier war es mir zu voll, aber als ich nach Mitternacht auf der Strecke fuhr war, ich alleine dort.

image004Vielleicht hätte ich dort bleiben sollen. Ich wartete etwas und dann kamen 3 Lichter doch noch angerollt . Die quatschte ich erst mal an, ein Australier, ein Franzose, der sich verfahren hatte und ein Deutscher. Ich kam mit allen gut ins Gespräch und erfuhr das wir nun den Roc, h trevelezel ca 400 HM hoch mussten. Oben hatte wir ordentlich Gegenwind und 6 °C Temperatur. Zum Glück war ich vorbereitet und hatte die gleiche Bekleidung wie beim 600er in Twisteden dabei. Dort,hatten wir damals nachts 2°C im hohen Venn.

Der Autralier hatte mir erzählt, die Abfahrten fährt er nicht mehr so schnell runter, da ihm Zuhause ein KÄNGURUH vors Rad gesprungen sei und er einen schweren Unfall hatte. Die Emus dort sollen auch sehr angrifslustig sein. Ich konnte ihm versichern, das hier höchstens Rehe oder Wildschweine auftauchen könnten, also halb so wild. Kurz vor dem Ziel Brest war in der Abfahrt noch um ca. 3 Uhr morgens ein Zelt mit Licht und Crepes und Kaffee aufgebaut. Dort wärmten wir uns erst mal auf.

KM 610  BREST  6. Kontrolle um 4.30 Uhr   / 32 Stunden unterwegs  /  Hier gönnte ich mir eine Dusche, eine frische Radhose und Unterhemd.In der Kantine trank ich noch ein Schlummerbier, danach suchte ich mir eine dunkle Ecke in der Kantine und schlief ca 3 Std. Morgens um ca 8.00 nach einem französischen Frühstück ging es wieder los.  Den Berg Roc ,h trevezel wieder langsam hoch .Es wurde warm und der Wind hatte wieder gedreht, also erneut Gegenwind, aber das hatte ich schon vermutet. Im hellen sah ich erst was für eine schöne Landschaft mit herrlichen ausblicken überall zu sehen war durch die wir nachts gefahren sind . Mit der Siegerin vom TCR Rennen Viona Kolbinger die PBP nur als Training locker fuhr, as ich zufällig noch unterwegs  ein Crepes zusammen . 

KM 693 Carhaix -Plougier 7.Kontrolle 12.30 Uhr  Zeit für ein Mittagessen:  Suppe und Reis mit Fisch..läuft.

Km 783 Loudeac 8.Kontrolle  18.00 Uhr, so langsam kenne ich die Kontrollen, da wir auf dem Rückweg die gleichen haben. Hier konnte ich mit 2 Kollegen aus Wuppetal und einem Mitfahrer vom Hinweg Brest zusammenfahren, Manuel Jekel, Redakteur von der Tour fuhr auch zu uns auf, so rollten wir ca 100 km zusammen.

KM 869 Tinteniac 9.Kontrolle  22.46 Uhr Wir entschieden uns mit ein paar Bayern noch nach Fourgeres zu fahren. Das bereute ich sehr, da es eine harte, kalte Fahrt in der 2. Nacht für mich wurde, aber dies ging auch zu Ende.

KM 932 Fourgues 10.Kontrolle um 2.35  Uhr Puh hier war es schön leer. Ich suchte mir ein kuscheliges  Stück Teppich in der Kantine aus und schlief erst mal ne Runde ca 3 Stunden. So langsam tat mir das linke Knie etwas weh also erst mal kein Wiegetritt mehr. Im Morgengrauen nach meinem Frühstück erst malwieder los.. Unterwegs traf ich wieder den einen oder anderen Kollegen, vom Hinweg oder vom Brevet in Köln und den Paffi ..Organisator ARA Köln. Mein normaler Tacho schalltete nach 1000 km auf null und zählte neu.. Also alles machbar.( Nur noch 230KM..)  Aber heute war es mir zu heiß...2 mal kurz Powernaping .von 20 min .Ich hatte mich  am Straßenrand  dann in den Schatten gelegt.

KM 1012 Villanes la Juhel 11.Kontrolle um 11.22Uhr  Hier wurde uns das Mittagessen von Schülern zum Sitzplatz getragen.image015

KM 1097  Mortagne au Perche 12.Kontrolle 15.50 Uhr  Puh das wurde mir durch die Sonne zu heiß und meine Superkräfte liesen mich im stich.. erst mal Mittagessen. Suppe, Kartoffeln und Fisch mit Sahnesoße. Danach habe über eine Stunde Mittagsschlaf unter einem Baum gehalten. Dort hatte mich ein Kollege schlafen sehen, und er hatte mich zum Glück nicht geweckt. Um ca 18.30 Uhr konnte ich wieder in der kühlen Dämmerung los fahren.

KM 1174 13.Kontrolle  um 20.57 Uhr in Dreux  Hier hatte ich noch ein paar Mitfahrer  aus Wuppertal..getroffen, und nun auf in die dritte Nacht ich wollte so langsam in mein eigenes Bett im  Transporter, welcher am Ziel stand.
Die letze 10 Km zogen sich wie immer etwas,irgendwie kommt man gefühlt nicht weiter.. Die ersten Wegweiserschilder waren wohl schon weg und ich fuhr im dunklen immer irgendeinen Hügel hoch. Hier hatte ich keine Lust mich zu verfahren und sprach einen Deutschen Fahrer an, mit dem ich die restlichen KM fuhr.

image012KM 1226 RAMBOULLET/  74,38 Std unterwegs. Die letzten 500Meter zum Schloss Ramboullet war eine dicke Kopfsteinplaster Passage und wir schimpften laut, worauf sich der Streckenposten entschuldigte..

Ankunft am Mittwoch um 23.10 Uhr.

Ich schätze mal gesamt habe ich 7-8 Std in den 3 Nächten geschlafen, aber das ging ganz gut so. Nur nachher Zuhause hatte ich eine riesen nacholbedarf an Schlaf. Am nächsten Morgen war alles so einigermaßen OK.  Treppen konnte ich nicht steigen und musste diese seitwärts bewältigen. Nach 4Tagen konnte ich wieder recht flüssig die Treppen rauf runter gehen, aber bei meiner Ankuft Zuhause meinte mein 10 jähriger Sohn bei meinem Amblick "Oh Papa ich glaube da hast Du dich aber übernommen.." Meine kleinen Finger und Ringfinger sind bis heute 3 Wochen danach immer noch etwas taub, aber es wird besser.

Ein IRRES Erlebnis viele Nationen mit denen man in Kontakt kommt,   nur die Asiatischen Fahrer wollten unter sich bleiben.. 

Wenn ich gesund bleibe werde ich es in 4 Jahren noch mal in Angriff nehmen. Aber danach nehme ich mir  1 Woche frei.I

 Ich glaube ich habe 6 x warm Mittag gegessen unterwegs, nur die Riegel essen macht keinen Spaß.

 

( Sämtliche Rechtschreibfehler sind absichtlich ,zur belustigung der / die Leser /innen)

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RTF "Essener RadGenuss"

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Wie gewohnt trafen wir Radsportfreunde uns am vergangenen Sonntag gegen 8 Uhr an der ARAL Tankstelle Königsallee in Bochum, um eine Sternfahrt anzutreten, diesmal zur RTF "Essener RadGenuss". Flott ging es auf dem nun durchgängig asphaltierten Springorum Radweg hinab bis Bochum-Dahlhausen. Wer gut beraten war, hatte sich ein langärmliges, winddichtes Oberteil angezogen, da es trotz bester Wetteraussichten morgens gerade mal 9°C kühl war. An Bochums bekanntesten Bauwerk stoßen gegen 8.20 Uhr weitere Radsportfreunde hinzu, so dass wir insgesamt 11 Radsportfreunde waren. Weiter an der Ruhr entlang ging es so früh noch recht ruhig zu bis zum Baldeneysee, auf dem Rückweg sollte dies anders sein. Startpunkt der RTF war das Regattahaus direkt am Ufer des Baldeneysees. Bis dahin hatten einige schon 30km auf dem Tacho stehen. Wir beschlossen die 70km Runde zu fahren und machten uns nach einer kurzen Kaffeepause auf den Weg. "Radgenuss", bezog sich dies auf die Strecke oder auf die Verpflegung? Wie sich herausstellte, war die Strecke eher zum zügigen Durchrollen geeignet, weniger zum Genussradeln. Nebenstrecken waren dafür zu selten. Die Verpflegung mit Häppchen mit Himbeerbutter und Karottenpaste war mal eine interessante Alternative. Mit über 600 Teilnehmer war die RTF aber gut besucht. Trotzdem hatten wir Radsportfreunde bei Königswetter unsere Fahrfreude und kamen nach ca. 3 Stunden wieder im Ziel an...

 

 

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Vereinsausflug zur Nürburgring-Nordschleife

Am 19.8.2019 war es wieder soweit - der Nürburgring wurde ab 19 Uhr für Läufer und Radfahrer freigegeben und für KFZ aller Art gesperrt. Für ambitionierte Radfahrer ergab sich so die Möglichkeit die schönste Rennstrecke der Welt mit dem Fahrrad zu "erkunden". Die Chance haben dieses Mal wieder eine große Anzahl von Radsport-Begeisterten bei bestem Wetter genutzt:
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Die Strecke an sich hat es ganz schön in sich - auf gut 24km (Nordschleife + GP-Strecke) sind 530 Höhenmeter zu überwinden:
Nachdem es mit bis zu 11% Gefälle die Fuchsröhre hinuntergeht (Unerschrockene erreichen hier Geschwindigkeiten von > 100km/h), folgt ein knackiger Anstieg auf die "Hohe Acht" mit bis zu 17% Steigung auf einer Länge von 4 km. Durch den breiten Asphalt kommt einem das nicht so extrem vor - die Beine sagen einem aber etwas anderes ;-)

Die Radsportfreunde aus Bochum sind mit drei Vereinskollegen (Uwe, Martin und Jochen) auf unterschiedlichen Wegen angereist, um sich der "Herausforderung" zu stellen - sehr nette Unterstützung gab es vor Ort von unserem Eifel-Experten Robert. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an Robert (links auf dem Bild) für die Orga und Motivation :-)
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Wer sich ordentlich anstrengt, schafft es auch zwei Runden zu fahren, bevor der Kurs dann wieder gesperrt wird - im Dunkeln entwickelt die Nordschleife ganz neue Reize, vor allen Dingen dann, wenn sich kurz vor Freigabe der Strecke noch ein Auto in der Fuchsröhre in die Leitplanken gelegt hat und die entstandene Ölspur großflächig mit Pylonen abgesperrt wird - bei > 80km/h werden 1m Rest-Fahrbahnbreite ganz schön eng...

Wer jetzt Lust auf eine Runde bekommen hat, muss sich bis 2020 gedulden - dieses Jahr war das die letzte Gelegenheit - Termine findet man immer hier:

https://www.nuerburgring.de/fahren-erleben/erleben/rad-lauftreff.html

Jochen Riese, RSF Bochum

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Tour de Eifel RSF Bochum & Freunde

Wie die Ruhris zu Bergziegen wurden und ein Guide, den seine Freunde Kerosin nennen.

20190622_164008Neun Fahrer incl. einer Fahrerin machten sich über Fronleichnam 2019 auf in die Vulkaneifel in den vom Fernsehwasser bekannten Ort Gerolstein. Dort schlugen sie in dem charmanten Hotel Landhaus Tannenfels für vier Tage ihr Fahrerlager auf.

Für jeden Tag waren jeweils zwei Touren in den Versionen L für langsam und S für schnell (logisch!) von 100 bis 150 km mit 1.400 bis 2.700 hm in jeweils alle vier Himmelsrichtungen geplant. Also nach „oben“ Voreifel/Bad Münstereifel, nach „unten links“ Schneifel/Bitburg, nach „rechts“ Hocheifel/Mayen, nach „unten rechts“ Vulkaneifel/Wittlich.

Hierzu hatte Robert ein umfangreiches Roadbook erstellt, in dem die Sehenswürdigkeiten der Touren und die Tracks verzeichnet waren. Mit der Routine eines Natives waren die Routen geschickt über Nebenstraßen und gut asphaltierte Wirtschaftswege fernab der Zivilisation und des übermotorisierten Individualverkehrs geplant. So stellte sich über weite Strecken das Gefühl eines autofreien Langsonntages ein. Einzig um Adenau an der Nordschleife des Nürburgrings zeigte sich ein erhöhtes Verkehrsaufkommen, was dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring geschuldet war.

Das Feld teilte sich schnell entsprechend der Leistungsklassen auf, so dass jeder in seinem Tempo fahren konnte. Sehr schön war, dass es immer wieder gemeinsame Treffpunkte und gemeinsame Mittagspausen gab.

Robert führte voller Begeisterung die Freunde aus dem Ruhrgebiet durch seine Heimat. Mit Freunden organisierte er Pausenstationen, die Wasser, Bananen, Laugengebäck und Gewürzgurken feilboten. Bei der Gewürzgurke soll es sich um das Zaubermittel der Eifler Radsportler handeln, mit dem die Energiespeicher schnell aufgefüllt werden. Eine ähnliche Wirkung erzeugte übrigens der Kuchen vom Vortag, mittels dessen sich einige Fahrer am ersten Tag im Cafe „Am Salzmarkt“ in Bad Münstereifel die Power für das Wochenende anfutterten.DSC05922

Während der gemeine Radsportler aus Bochum und Umgebung sich meist an der Hängen der Elfringhauser Schweiz, des nördlichen Sauerlandes, des Bergischen Land und auf der Kemnader Straße erprobt oder für eine ausgewiesene Bergetappe ruft: „Komm, wir fahren zum Sender!“ oder für eine flotte Abfahrt gerne von der Hohensyburg der Ruhr entgegen rollt, boten sich hier kurze steile Anstiege, die in 30 Minuten mit zügiger Schrittgeschwindigkeit über 100 hm erklimmen ließen. Ein Königreich für ein größeres Ritzel! Anschließend entlang der Bergrücken bei klarer Sicht grandiose Ausblicke in alle Himmelsrichtungen genossen. Auf jeden Anstieg folgte eine rasante langgezogene Abfahrt über steile Serpentinen. Asphalt aus der Anflugperspektive, man schien ihn praktisch zu küssen. Bisweilen verschwammen die Grenzen zwischen Anstieg und Abfahrt. Es ist die Anekdote überliefert, dass Lorenz sich auf einer Abfahrt wähnte, entsprechend die dicksten Gänge trat und sich schweißüberströmt wunderte, dass er keine 25 km/h erreichte. Es ging ja bergauf…

20190622_162148Das Hotel Landhaus Tannenfels bietet mit Hochflorauslegeware, Messingbeschlägen, Verblendungen in Eiche rustikal eine Zeitreise in die 1980er Jahre. Eine Urkunde attestiert Eifler Gastlichkeit 1992. Drei Generationen kümmern sich liebevoll um die Gäste. Die Zimmer mit Bad waren sauber. Zum Frühstück gab es Brötchen, ein Ei, Wurst, Käse und Kaffee. Das Abendbrot stand pünktlich um 18.30 Uhr mit täglich wechselnder Beilage auf dem Tisch. Auf die Wünsche der nicht vorab gemeldeten Vegetarier ging der Wirt unkompliziert ein. Schnell waren gebackener Camembert, Rührei oder Reibekuchen herbeigezaubert. Sonderwünsche nach einer stabilen Versorgung mit Eifler Landbier wurden zuverlässig erfüllt. Alternativ bot die Getränkekarte Warsteiner vom Fass oder Bitburger aus der Flasche. Für die Fahrräder stand eine abschließbare Garage zur Verfügung. Insgesamt also ein idealer Ausgangsort für ein gelungenes Radsportwochenende.

Zum tollen Wetter, der guten Stimmung, der perfekten Organisation (hier ein großes Dank an Martin Schepers und Robert) kam hinzu, dass sich kein Unfall und auch keine Panne ereigneten. Auch die Kontakte zu den Einheimischen waren erfreulich. So wurden die Radsportfreunde bei einem Besuch des Vereinsjubiläums 100 Jahre SV-Gerolstein überschwänglich mit Freibier, Freipizza und Freibockwurst im Brötchen bewirtet.

Während die Pedalleure nachts ihren gerechten Erholungsschlaf genossen, war Robert noch weit über Mitternacht damit beschäftigt, die Routen entsprechend den Rückmeldungen für den nächsten Tag zu optimieren. Sein Zimmernachbar Detlev lauschte dann noch höflich interessiert, verabschiedete sich jedoch zügig und unbemerkt ins Reich der Träume.

Für die Tour nach Bitburg am letzten Tag schloss sich ein Freund von Robert der Gruppe an. Er rief Robert bei dessen Spitznamen, und der war Kerosin. Jetzt wurde klar, warum Robert nie eine Schweißperle auf der Stirn hatte, mit einem Grinsen im Gesicht die zweistelligen Anstiege nahm und dabei ohne Steigerung der Atemfrequenz über den Eifler an sich und das listige Bergvolk dozierte.20190622_175628

In den vier Tagen absolvierte die Truppe über 5.500 hm und über 450 km. Wer den Hals nicht voll bekam, fuhr am Sonntag via Bad Münstereifel und Cafe „Am Salzmarkt“ mit dem Fahrrad zurück nach Bochum. Die anderen setzten sich in ihre Autos oder den völlig überfüllten Eifelexpress mit einer defekten Tür im Fahrradabteil.

Perspektive: Am Montag den 19.08.19 findet letztmalig in diesem Jahr der Rad- und Lauftreff am Nürburgring statt. Hier können sich Fahrradfahrer und Läufer auf der Nordschleife & Sprint-Strecke in der Zeit 19.30 - 21.30 Uhr austoben. Robert hat sich angeboten, die Radsportfreunde hierzu zu begleiten.

Ein Bericht von Christoph Lotz

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Frietjes in America

Frietjes in America

Frietjes in America! So war der Titel der von der "Brevet-Selbsthilfegruppe Ruhr" für den 25.11.2017 geplanten Fahrt, an der auch 7 Radsportfreunde teilgenommen haben. Haiko und Felix, zwei leidenschaftliche Langstreckenfahrer, haben diese sehr schöne Veranstaltung angeregt, die zu einer Reihe weiterer von ihnen geplanten Touren gehört.

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Pyrenäentour 2017

Pyrenäentour 2017

Vom 02.09. - 10.09. fuhr eine Gruppe mit 11 Fahrern, darunter 6 Radsportfreunde, durch die Pyrenäen, von Biarritz nach Barcelona. Am Donnerstag Abend waren bereits 2 Teilnehmer mit allen Rädern im Begleitwagen, einem blauen Ford Tansit, vorausgefahren, die restlichen 9 Fahrer stiegen frühmorgens am Samstag 02.09. in den Thalys nach Brüssel.

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Flèche Allemagne 2017

Flèche Allemagne 2017

Vier Radsportfreunde haben sich am Samstag an der Wasserburg Kemnade getroffen, um den diesjährigen Fleche Allemange anzugehen. Das Ziel ist wie immer die Wartburg in Eisenach.In diesem Jahr fand der von der ARA ausgerichtete Brevet ungewöhnich früh im Jahr statt, was wir in der Nacht noch zu spühren bekommen sollten.

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Etappenfahrt Pyrenäen 2016

Etappenfahrt Pyrenäen 2016

Vom 10. - 17. September fuhren die Radsportfreunde mit 18 Leuten über die Pyrenäen, von Ost nach West. Von Carcassonne ging es auf 7 Etappen, flacher oder steiler ohne Ruhetag über gut 700 km quer durch die Pyrenäen bis an den Atlantik. Nachfolgend ein kleiner Bericht:

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